Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln

Sie nehmen gleichzeitig mehrere Medikamente ein und fragen sich, ob sich die Arzneimittel in ihrer Wirkung beeinflussen.  

Es gibt eine Fülle von Möglichkeiten, wie sich Arzneistoffe in ihrer Wirkung beeinflussen können. Gleich wirkende Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung verstärken, andere Stoffe schwächen sich in der Wirkung ab, so dass es sogar zum Verlust der Wirksamkeit kommen kann. Manche Wechselwirkungen sind auch für einen Laien vorhersehbar, zum Beispiel dass ein Arzneimittel mit beruhigender (sedierender) Nebenwirkung die Wirkung eines Schlafmittels verstärken kann. In anderen Fällen ist die Art der Wechselwirkung ziemlich kompliziert und deshalb nur für den Apotheker als Fachmann für Arzneimittelwirkungen vorhersehbar. Oder hätten Sie gedacht, dass eine Kopfschmerztablette die Wirksamkeit eines gerinnungshemmenden Präparates drastisch erhöht? Deshalb sollten Sie den Apotheker über Wechselwirkungen befragen, 

  • wenn Sie ein neues Präparat zusätzlich zu den sonst verordneten verschrieben bekommen haben,
  • wenn Sie ein rezeptfreies Arzneimittel zusätzlich zu anderen Präparaten einnehmen, die Ihnen der Arzt verordnet hat,
  • wenn Sie wegen verschiedener Erkrankungen bei mehreren Ärzten in Behandlung sind, dann sollten Sie jeden Arzt informieren, welche Arzneimittel Sie verordnet bekommen. Sie vermeiden damit Unverträglichkeiten und die Gefahr, dass ein Medikament doppelt verordnet wird. 

In vielen Fällen lassen sich unerwünschte Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln auch umgehen, indem man sie zeitlich versetzt einnimmt. Deshalb sollten Sie unbedingt die Empfehlung Ihres Arztes oder Apothekers einhalten, wenn Ihnen bei mehreren Medikamenten eine bestimmte Art der Einnahme empfohlen wird.

Welche Arzneistoffgruppen lösen häufig Wechselwirkungen aus?

Normalerweise wird bei der Entwicklung eines neuen Arzneimittels auch darauf geachtet, dass es sich möglichst gut mit anderen Medikamenten verträgt. Außerdem haben viele Arzneistoffe einen Sicherheitsbereich, der dafür sorgt, dass selbst im Falle einer Wechselwirkung der Patient nicht geschädigt wird. Bei einigen Medikamentengruppen aber muss man in vielen Fällen mit Wechselwirkungen rechnen und immer den Arzt oder Apotheker auf die Einnahme der nachfolgenden Präparate hinweisen, wenn man zusätzlich ein Arzneimittel verordnet beziehungsweise empfohlen bekommt. Besondere Vorsicht ist anzuraten bei:

  • Tabletten gegen Diabetes (Sulfonylharnstoffe),
  • Tabletten zur Gerinnungshemmung (Cumarine oder orale Antikoagulantien),
  • herzwirksamen Glykosiden (Digitalis-Präparaten), die bei Herzschwäche verordnet werden.

Diese Präparategruppen sind deshalb problematisch, weil der Spielraum zwischen der wirksamen und der bedenklichen Konzentration im Körper relativ eng ist. Der Fachmann sagt, diese Präparate haben eine geringe therapeutische Breite.

Als Laie können Sie sich noch einige Präparategruppen merken, die die Wirksamkeit sehr vieler anderer Arzneimittel beeinflussen können.

Hierher gehören:

  • Abführmittel, weil sie durch ihre Wirkung die Aufnahme eines Arzneistoffs in den Körper verhindern können
  • Mittel zur Anregung der Beweglichkeit des Magen-Darm-Traktes, sogenannte Prokinetika, die den Eintritt der Wirkung von vielen Arzneistoffen beschleunigen
  • Mittel gegen Magenübersäuerung
  • Austauscherharze zur Cholesterinsenkung, stopfende Durchfallmittel binden verschiedene Arzneistoffe, so dass diese nicht in den Körper aufgenommen werden können.

Mit dieser kurzen Liste sind aber bei weitem nicht alle Wechselwirkungen erfasst. Nur indem Sie uns in der Apotheke fragen, können Sie sicher sein, dass sich "Ihre" Medikamente vertragen.

Wenn Sie eine Kundenkarte haben oder sich eine neu anlegen lassen, werden automatisch durch unser System alle Wechselwirkungen angezeigt.  Das ist nur einer der vielen Vorteile einer Kundenkarte.

Fragen Sie uns - Wir beraten Sie gerne!

Ärztlicher, zahnärztlicher und tierärztlicher Notdienst

Ärztliche Notdienstzentrale
Babenhäuser Str. 29, 63128 Dietzenbach
Telefon: 06074-19292

Öffnungszeiten: 

Montag und Dienstag:  19:00 Uhr bis 6:30 Uhr
Mittwoch:  13:00 Uhr bis 6:30 Uhr
Donnerstag:  19:00 Uhr bis 6:30 Uhr
Freitag: 15:00 Uhr bis Montag 6:30

Die Notdienstzentrale wird durch folgende Ärzte betreut: Obmann: Dr.med.Jerwan-Keim
Stellvertreter: Dr. med.R.Günther, Beiräte: Dr. med.Schröder, Dr.med.Bechtle.

Ärztliche Notdienstzentrale Mühlheim (im Rathaus)
Friedensstr. 20, 63165 Mühlheim
Telefon: 06108 - 76982

Öffnungszeiten: 
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag:  19:00 Uhr bis 24:00 Uhr
Mittwoch:  13:00 Uhr bis 24:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 7:00 Uhr bis 24:00 Uhr

Um telefonische Voranmeldung wird gebeten.
in dringenden Fällen nach 24:00 Uhr ist stets ein Notdienst erreichbar unter 06108-76982

Ärztliche Notdienstzentrale Rodgau
Friedberger Str. 30, 63110 Rodgau (Dudenhofen)
Telefon: 06106 - 21272

 

Zahnärztlicher Notdienst ist aus der Tagespresse zu entnehmen.
Außerdem steht rund um die Uhr die Zahnklinik Carolinum in Frankfurt zur Verfügung
Tel. 069-6301-5877

Tierärztlicher Notdienst:

Tierklinik Linneweber, Obertshausen
Tel. 06104-43500

 

 

Ihre Apotheke bringt's

Bei Bedarf Zustellung Ihrer Medikamente frei Haus durch unseren abendlichen Botendienst! Wir liefern Mo-Fr. täglich zwischen 17.30 Uhr und 18.30 Uhr.

Blutdruck-, Cholesterin- und Blutzuckermessungen

Wir messen Ihre Werte und beraten Sie ggf. bei notwendigen Diätmaßnahmen.

Immer erreichbar

Auch außerhalb unserer Geschäftszeiten können sie gerne Wünsche oder Bestellungen auf unserem Anrufbeantworter hinterlassen und die aktuellen Notdienstapotheken auf unserer Bandansage abhören. 06104-41524